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Der erste Warpflug ("Die Geburt der Föderation", Teil 2)

Von Michael Woszczyk

Nach dem atomaren Krieg sind viele Menschen auf der Erde ohne Hoffnung, dass es wieder besser werden kann. Aber in Zeiten der Hoffnungslosigkeit gibt es noch Menschen mit Vorstellungen. Dass gerade eine ehemalige Raketenbasis in Montana den Menschen neue Hoffnung geben würde, hätte keiner erwartet.

Titelgrafik zur Focusserie

Focusserie
"Die Geburt der Föderation"
Teil 1:
Die Eugenischen Kriege


Teil 2:
Der erste Warpflug


Teil 3:
Die Flotte


Der erste Warpflug

In der Nähe von Montana hat es eine kleine Gruppe geschafft! Nachdem man dort in einem Raketensilo eine Atombombe gefunden hat, baut die Technikerin Lily Sloane mit Hilfe des Ingenieurs Zefram Cochrane die Bombe zum ersten Warp-Schiff der Menschheitsgeschichte um. Die Phoenix, wie das Schiff getauft wird, ist in der Lage, auf Warp 1 zu beschleunigen, damit sind Entfernungen möglich, von der die Menschheit zuvor nur träumen konnte.

Am 5. April 2063 ist es dann soweit: Nachdem die Phoenix mit einer Trägerrakete den Erdorbit erreicht hat, durchbricht sie als erstes Schiff die Warpbarriere. Zefram Cochrane, der Erfinder des Antriebs, wird als einer der wichtigsten Personen zur Gründung der Föderation gesehen. Die Phoenix stellt sogar den ersten Kontakt mit einer neuen Spezies her, den Vulkaniern, die mit dem Forschungsschiff T'plana-Hath in der Nähe des Sonnensystems unterwegs waren.

Das Schiff hat die Warp-Muster der Phoenix erkannt. Als sie feststellen, dass diese von der Erde kommen, beschließt man endlich den ersten Kontakt mit der Menschheit herzustellen. Die Vulkanier landen in Montana, wo es dann zum ersten Treffen zwischen den Vulkaniern und den Menschen kommt. Der Kontakt verläuft friedlich und dank der Hilfe der Fremden können in den folgenden fünfzig Jahren Armut, Krankheiten und Kriege überwunden werden.

Die Menschen können dank des Warp-Antriebs endlich mit der Erkundung des Weltalls beginnen und dann im Jahre 2064 startet die S.S Valiant als eines der ersten Schiffe hinter die uns bekannten Linien der Galaxie.

Die letzte Hälfte des 21. Jahrhunderts

John Burke, ein Astronom, beginnt mit Detailstudien der neu erschlossenen Gebiete des Weltraums, auch Shermans Planet wird von ihm katalogisiert. Einige Historische Einrichtungen haben den Krieg scheinbar unbeschadet überstanden, unter anderem die Universität von Cambridge und der Eiffelturm in Paris.

Aber auch die Erkundung des Alls ist nicht ungefährlich, wie das Schicksal der S.S Valiant zeigt. Nachdem das Schiff aus der Galaxie geschleudert wurde, versucht die Crew, die Energiebarriere am Rande der Galaxie zu durchdringen. Ein fataler Fehler, denn sechs Crew-Mitglieder sterben, ein sechstes macht eine Mutation durch, so dass der Captain das Schiff zerstören lässt, um den Mutanten an der Flucht aus dem Schiff zu hindern.

Erinnern Sie sich noch an die Charybdis? Jenes Schiff, das im Jahre 2037 zum Theta 116 System geflogen ist. Nun, nachdem Colonel Steven Richey mit dem Schiff im Jahre 2044 auf dem achten Planeten des Systems landet, gerät er in Gefangenschaft eines fremden Volkes, die ihn in eine fiktive Welt des Hotel Royals schicken. Er stirbt erst im Jahre 2082, es gelang ihm nie, von dort zu flüchten.

Nach den vielen Rückschlägen im 21. Jahrhundert, geht die Menschheit mit neuer Hoffnung ins nächste Jahrhundert.

Der Beginn des 22. Jahrhunderts

Wir schreiben das Jahr 2113: Es ist soweit: Nach jahrtausendlangen Kriegen und Kämpfen vereint sich die Erde zu einer großen Weltregierung, damit ist der erste Schritt zum Weltfrieden gemacht worden. Auch die Australier schließen sich 2150 der Weltregierung an, da die Einheit der Erde Fortschritt bedeutet. Nun kann sich die Menschheit der Kolonisierung des Weltalls widmen, durch den Warp-Antrieb waren die anderen Welten nur ein paar Stunden entfernt.

Kolonisierung wird im Jahre 2103 zum ersten Mal durchgeführt, und zwar mit dem Mars. Durch Terraforming soll der einst so tote Planet aufblühen und in einigen Jahrzehnten die ersten Menschen dort leben können. Auch der Mond wird zu diesem Zeitpunkt Kolonisiert, die größten Städte auf dem Mond werden später Tycho City und New Berlin sein. Allein in Tycho City werden über 50 Millionen Kolonisten leben, an klaren Tagen kann man die Stadt dann auch von der Erde aus sehen.

Doch die Kolonisierung beschränkt sich nicht nur auf unser Sonnensystem, im Jahre 2123 gründen humanoide Kolonisten die Planeten Bringloid V und Mariposa im Fiscus-Sektor. In den 50er Jahren des 22. Jahrhunderts lernt die Menschheit die Romulaner kennen, doch die Expansionspolitik der Erde bringt nur Feindseligkeiten zwischen die beiden Parteien. Es kommt zu einem nuklearen Krieg zwischen den Romulanern und den Menschen, dieser beschränkt sich allerdings auf das Weltall, die Erde sowie die Heimatwelt der Romulaner Romulus bekommen von diesem Krieg nicht viel mit.

Der Krieg endet 2160 nach der Schlacht von Cheron, wo die Romulaner eine herbe Niederlage gegen die irdischen Streitkräfte erleiden. Nach den Friedensvereinbarungen der beiden Parteien wird die Romulanische Neutrale Zone festgelegt, die noch bis heute existiert. Jede Verletzung der Zone durch eine der beiden Seiten wird als ein kriegerischer Akt der Feindschaft gesehen.

Das Jahr 2161 wird als ein weiterer Schritt Richtung Frieden gesehen: Die Vereinte Föderation der Planeten wird gegründet. Zu ihr gehören nicht nur die Vulkanier, sondern auch mehrere kleinere Völker, die Föderation wird von einem Repräsentantenrat regiert, dessen Hauptsitz in San Francisco ist. Der Präsident der Föderation residiert aber in Paris, Frankreich.

Artikel geschrieben von Michael Woszczyk (mw); aktualisiert am 29.10.2004 [11769 Aufrufe; 0 Kommentare]


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