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Die Flotte ("Die Geburt der Föderation", Teil 3)

Von Michael Woszczyk

Das Moto der Föderation lautet "Mutig dorthin gehen, wo noch nie ein Mensch zuvor gewesen ist" und ist jenen Personen gewidmet, die im Namen der Föderation ihren Dienst auf den Schiffen tun. Am Anfang gibt es eine Verfassung der Föderation, die später unsinnig ist und von der Ersten Direktive ersetzt wird.

Titelgrafik zur Focusserie

Focusserie
"Die Geburt der Föderation"
Teil 1:
Die Eugenischen Kriege


Teil 2:
Der erste Warpflug


Teil 3:
Die Flotte


Die Flotte

Eine starke Organisation wie die Föderation hat natürlich auch eine große Schiffsflotte. Die ersten Schiffe der Föderation sind die Schiffe der Dedalus-Klasse. Diese Schiff werden 2163 eingesetzt und verfügen natürlich über einen Warp-Antrieb, 2168 bekommen diese Schiff auch einen Impulsantrieb der Unterlichtreisen in einer schnelleren Form möglich macht.

Der Impulsantrieb wird in den nächsten 200 Jahren jedoch kaum verändert, die Schiffe der Flotte haben alle den Kürzel "U.S.S.", was soviel bedeutet wie "United Space Ship", darüber hinaus besitzt jedes Schiff einen eigenen Namen und eine Registriernummer.

Am Anfang der Föderation gehen sehr viele Schiffe verloren, da die Erforschung des Weltalls sich durch teils unbekannten Weltraum beschränkt. Im Jahr 2167 verliert die Flotte die USS Archon, NCC 189, die einen Planeten anflog und vom dort existierenden Computer Landru vernichtet wurde.

Auch die USS Essex, NCC 173, geht im selben Jahr verloren, als Captain Bryce Shumar sich im Orbit eines Klasse-M-Mondes befindet und ein elektromagnetischer Sturm aufkreuzt, welcher das schiff zerstörte.

Im Jahre 2168 erkundet die USS Horizon, NCC 176, den Planeten Sigma Iotia II. Da es noch keine Erste Direktive gibt, mischt sich die Crew des Schiffes in die Entwicklung des dort lebenden Volkes ein. Die Horizon wird danach als verschollen erklärt, da das Schiff danach nie wieder gesichtet wurde, über das Schicksal der Crew ist nichts bekannt. Ende des 22. Jahrhunderts wird die Dedalus-Klasse aus dem Verkehr gezogen, die Klasse ist zu veraltet und ineffektiv gewesen. Im Jahre 2200 wird zum erstenmal die Constitution-Klasse in Dienst genommen, sie ist der neue Stolz der ganzen Flotte.

Die Kolonien

Im Jahre 2166 wird auf dem Planeten Deneva eine Frachtbasis eingerichtet, die vorbeifliegende Schiff der Föderation mit Gütern versorgen soll, da Replikatoren erst in knapp mehr als hundert Jahren erfunden werden. Im Jahre 2168 richtet eine Kolonisten-Gruppe eine genetisch selektive Kolonie ein, die in der Biosphäre auf Moab VI eingerichtet wird. Auch die letzten Ureinwohner des Kontinents Amerika, die Indianer, verlassen die Erde, um einen neuen Planeten für sich zu finden, wenige Jahrzehnte später finden sie auf Dorvan V ein Zuhause.

Das 23. Jahrhundert

Inzwischen ist es zu mehreren Kontakten anderer Spezies gekommen, einige friedlich, einige feindlich gesinnt. Damit wuchs auch die Föderation, da immer mehr Völker dazugehören wollten. Es werden außerdem immer mehr Welten kolonisiert, die Menschheit hat der Milchstraße ihren Stempel aufgedrückt.

Die Erde verwandelt sich in ein Paradies, da wenige Menschen noch auf der Erde geblieben sind, die Natur erobert sich wieder das zurück, was ihr einst gehört hat. Längst hat die Föderation die Beschaffung ihrer Ressourcen in die weiten Teile des All verlegt, z.B nach Rigel XII und Delta-Vega. San Francisco ist die Hauptstadt der Erde, dort sitzt nicht nur die Föderation, sondern dort werden auch zukünftige Sternenflotten-Captains ausgebildet und auch die Golden Gate Bridge ist für viele Völker des Universums ein faszinierender Anblick.

Der Transporter ermöglicht es nun, mit seinem Beamstrahl jeden Punkt der Erde zu erreichen, ein riesiges Raumdock im Erdorbit wurde eingerichtet, um ankommende Schiffe zu beherbergen, oder zu reparieren. Das 23. Jahrhundert wird als ein goldenes Zeitalter der Raumfahrt gesehen.

Fortdauernder Frieden

Der Frieden im Alpha-Quadranten wirkt fast schon einzigartig, zwar gibt es immer wieder kleinere Konflikte zwischen anderen Völkern, aber dennoch bleibt alles ruhig. Das Raumforschungsinstitut der vereinten Erde arbeitet mit anderen Völkern auf eine friedliche Zusammenarbeit hin, die Armut gehört endgültig der Vergangenheit an, sozial schwachen Menschen wird effektiv geholfen, um sie trotz Schwierigkeiten voll in die Gesellschaft zu integrieren. Die Transporter-Psychose wird 2209 erstmals als ernstes medizinisches Problem behandelt.

Die Klingonen

2218 kommt es zum ersten Kontakt mit dem klingonischen Volk, nach gescheiterten Verhandlungen mit den Klingonen beginnt eine Feindschaft der beiden Völker, die über 100 Jahre anhält und sinnlose Verluste auf beiden Seiten fordert. Erst als den Klingonen drohen, ihre Ressourcen zu verlieren, bemerken sie, dass Frieden der einzige Fortschritt im All sein kann, doch dauert dies noch eine ganze Weile.

Was wurde aus Zefram Cochrane?

Darüber ist nicht viel bekannt, man glaubt, dass Cochrane irgendwann am Ende des 21. Jahrhunderts ein Shuttle-Schiff stahl und sich mit dem Schiff irgendwo ins Alpha Centauri-System begab. Er wurde nie wieder gesehen. Am 22. März 2233 wird eine andere Legende der Föderation geboren, James Tiberius Kirk, er wird später die USS Enterprise, NCC 1701, und danach die USS Enterprise, NCC 1701-A, kommandieren. Seine Verdienste werden von der Föderation ewig in Ehren gehalten.

Doch egal, wie die Föderation weiter existieren wird, auch in Zukunft wird sie dem Satz folgen: "Mutig dorthin gehen, wo noch nie ein Mensch zuvor gewesen ist".

Das war der letzte Teil der Focusserie "Die Geburt der Föderation"

Artikel geschrieben von Michael Woszczyk (mw); aktualisiert am 29.10.2004 [11430 Aufrufe; 0 Kommentare]


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