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Bürgerkrieg im "Q"-Kontinuum ("Das "Q"-Kontinuum", Teil 4)

Von Michael Woszczyk

Kann eine fast allmächtige Rasse eigentlich noch irgendwelche Ziele haben? Fakt ist, die Gesellschaft der "Q" hat sich in den letzten Jahrtausenden nicht mehr verändert. Einige "Q" jedoch sind der Meinung, das müsse sich ändern. Sie beginnen gegen ihr eigenes Volk zu rebellieren. Und das ist der Beginn für den gewaltigsten Krieg, den die Galaxie je gesehen hat.

Titelgrafik zur Focusserie

Focusserie
"Das "Q"-Kontinuum"
Teil 1:
Willkommen bei den "Q"!


Teil 2:
Die Macht der Q


Teil 3:
"Q" und Captain Picard


Teil 4:
Bürgerkrieg im "Q"-Kontinuum


{f Der Konflikt f}

Das Jahr 2373: Einige Mitglieder des Kontinuums sind nicht mehr mit ihrem Dasein zufrieden, sie spalten sich in zwei Lager. Auf der einen Seite die konservativen "Q", deren Meinung die ist, dass ein Individuum verpflichtet ist, Verantwortung für sein Leben zu übernehmen. Auf der anderen Seite die "Q"-Freiheitsfraktion, deren Meinung die ist, dass die "Q" in ihrer Entwicklung vieles geopfert haben, darunter Sterblichkeit, Lebenszweck, das Streben nach Veränderung und die Fähigkeit noch zu wachsen.

Dabei verfolgt die "Q"-Freiheitsfraktion die Lehren des "Q"s Quinn, einem renommierten Philosophen, der im Jahre 2372 darum bat sterblich zu werden, um wenig später als Mensch sein Leben an Bord des Föderationsraumschiffs "U.S.S Voyager" zu beenden. Doch bald stellte sich heraus, dass Quinn nicht der einzige "Q" war, der das Kontinuum als langweilig und öde empfand oder Selbstmord-Gedanken hegte. Sein Selbstmord löste eine Welle der Ernüchterung in den anderen "Q"s aus. Diese Rufe von ihm nach Freiheit und Individualismus sollten bald Wirkung zeigen. Die Rebellen der Freiheitsfraktion stellen sich gegen ihre eigenen Leute und ein Bürgerkrieg nimmt seinen Lauf.

{f Kriegsverlauf f}

Das "Q"-Kontinuum existiert in einer extradimensionalen Ebene, die sterblichen Wesen nicht zugänglich ist, so kann also niemand genau sagen, wie die "Q"-Kriegsführung aussieht. Jedoch hinterlässt dieser Krieg auch Spuren, die im unendlichen Raum zu sehen sind. So kann man allein Auswirkungen auf der Materie sehen. Das "galaktische Kreuzfeuer" sieht man im physischen Universum durch Supernovas, in der Implosion eines Sterns, dabei wird ein Vakuum geschaffen, welches die umliegende Materie ins Kontinuum saugt. Auch der Subraum wird zerstört, welcher oft für den Raumfahrtbetrieb in den Sektoren wichtig ist.

Bei solchen Angriffen werden vor allem die Kräfte der "Q"s geschwächt. Eine weitere Möglichkeit eines solchen Angriffes ist es auch, dass die jeweiligen "Q"s nicht mehr in der Lage sind, in das Kontinuum zurückzukehren, doch die Freiheitsfraktion glaubt an einen Sieg, der für eine neue und bessere "Q"-Gesellschaft sorgt. Ein uns nicht ganz unbekannter Q gelingt es, den Krieg zu beenden. "Q" meint, der einzige Weg zum Frieden, das Erschaffen eines neuen Mitgliedes sei, indem sich ein "Q" mit einer Sterblichen verbindet.

Er hofft, dass daraus eine neue Art von "Q" entsteht, welche die Allmacht der "Q" mit dem Gewissen und Mitgefühl eines sterblichen Wesens vereint. Doch wer soll diese Sterbliche sein? "Q" versucht Captain Janeway von der "U.S.S Voyager" davon zu überzeugen, ein Kind mit ihm zu zeugen, dazu bringt er sie auch ins Kontinuum, damit sie versteht, worum es hierbei geht.

Janeway lehnt jedoch ab und weist "Q" darauf hin, es doch mit einem weiblichen Wesen seiner eigenen Rasse zu versuchen. Bei den "Q" ist es eigentlich noch nie vorgekommen, dass die weiblichen mit den männlichen Mitgliedern Kopulation betrieben haben, jedoch will "Q" es versuchen und paart sich mit einer "Q".

Als das neue Mitglied wenig später geboren wird, entdeckt "Q" eine neue Seite an sich - eine Fürsorger-Rolle für seinen kleinen Schützling - und plötzlich scheint der Krieg durch die Geburt des Kindes ein schnelles Ende gefunden zu haben.

Aber ob die "Q"s irgendwelche Konsequenzen aus dem Krieg gezogen haben, bleibt vorläufig unbekannt.

Artikel geschrieben von Michael Woszczyk (mw); aktualisiert am 29.10.2004 [11475 Aufrufe; 0 Kommentare]


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