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Neben "shadowmarch" lese ich jetzt gerade Terry Pratchett "Die Nachtwächter".Irre witzig.GrafikGrafik




The truth is out there

17.2.2006, 15:44

 
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Ich kann mich momentan nicht so wirklich entscheiden, was ich eigentlich als nächstes lesen möchte *seufz*




"It's one small step for a man, but a giant leap for mankind." (Neil Armstrong)

17.2.2006, 21:22

 
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Ab jetzt ist aus der Black Edition "Der verwundete Himmel" dran.




http://martinre.deviantart.com/

17.2.2006, 22:21

 
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LtParis schrieb am 17. Februar 2006, 21.22 Uhr:
Ich kann mich momentan nicht so wirklich entscheiden, was ich eigentlich als nächstes lesen möchte *seufz*

ich empfehle da ein buch..

Grafik

was hast du den zur auswahl?^^




17.2.2006, 22:30

 
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Neral_Jourian schrieb am 17. Februar 2006, 22.21 Uhr:
Ab jetzt ist aus der Black Edition "Der verwundete Himmel" dran.

Wie ist denn das Buch? Ich hatte nämlich überlegt mir das auch zuzulegen.




The truth is out there

18.2.2006, 13:31

 
Fähnrich
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Titel: Das Meer der Tränen
Serie: EverQuest #2
OT: EverQuest: The Ocean of Tears
Autor: Stewart Wieck
Ü: Stephan M. Rother
Seiten: 347
ISBN: 3-8332-1313-2
Verlag: Panini/Dino; 2006



Seit vielen Jahrhunderten durchstreift der Elf Aataltaal die Länder Norraths auf der Suche nach Vergeltung für die Vernichtung der Stadt Takish-Hiz. Es sind die Götter selbst, denen er den Kampf angesagt hat, und insbesondere mit dem Gott des Hasses, Innoruuk, dem Hauptverantwortlichen für die Zerstörung, verbindet ihn eine Todfeindschaft.
Als meisterhafter Gestaltwandler taucht der Elf in vielerlei Masken und Verkleidungen über die Zeitalter hinweg bei den Völkern Norraths auf, versucht in ihnen den Samen der Rebellion gegen die überirdischen Mächte zum Keimen zu bringen, auf dass sie die Verhassten irgendwann von ihren Thronen stürzen.
Nun scheint sich ein Teil seiner Pläne zu verwirklichen: Imperator Katta steht kurz davor, das Vereinigte Königreich -einen Bund des Friedens- aus der Taufe zu heben. Von den zivilisierten Völkern Norraths müssen nur noch die Dunkelelfen der Allianz, der schon Menschen, Zwerge, Elfen und Gnome angehören, beitreten.
Doch die Ratsversammlung, in der das Aufnahmeritual vollzogen werden soll und an der Aaltaltaal in der Maske eines Gouverneurs der Elfen teilnimmt, endet in einer Katastrophe. Den Anhängern Innoruuks gelingt es, die Zeremonie zu sabotieren und den Imperator fast zu vernichten. Im allerletzten Moment bringen seine Getreuen den vom Tode Gezeichneten in Sicherheit.
Um die Saboteure abzulenken, schlüpft Aaltaltaal in die Maske Kattas und flieht mit einer kleinen Flottille von fünf Schiffen hinaus auf das Meer der Tränen, verfolgt von den Rädelsführern des Aufstandes, zu denen auch eine uralte, mächtige Feindin gehört. Nicht nur für den Elfen, auch für vier menschliche Freunde -Delailith, der Kriegerin, den Barden Cadmus, den Schurken Troy und Nestor, den Magier-, die es mehr zufällig an Bord der flüchtenden königlichen Schiffe verschlagen hat, beginnt ein Kampf auf Leben und Tod.


In RolePlayingGame-Kreisen hat sich Stewart Wieck vor allem als Autor von Romanen und Kurzgeschichten zu White Wolfs "World of Darkness" und als Herausgeber einiger Anthologien zu diesem Hintergrund einen Namen gemacht. Für Everquest verfasste er bisher das Players Handbook, zwei Quellenbände -"Faydark" (den Feendunkelwald) und "Solusek’s Eye" (die unterirdische Welt der Lavastorm Mountains)-, sowie den vorliegen Roman.
Und in der Tat merkt man dem "Meer der Tränen" an, dass es sich bei dem Autor um einen profunden Kenner des Hintergrundes handelt. Die im Großen und Ganzen stimmig in die Geschichte eingebundene Informationen zu den unterschiedlichsten Rassen (von den Zwergen über die Elfen, Goblins und Orks bis hin zu den Kedge), zum Pantheon und der Historie Norraths befriedigen nicht nur Bedürfnisse der Everquest-Spieler-Gemeinde, sondern nehmen auch die Nur-Leser mit auf eine Reise in die fantastische Welt.
Dass es dabei manchmal auch vergnüglich zugeht, ist ein weiterer Pluspunkt dieses Romanes. Wenn sich Delailith darüber aufregt, dass sich ihre Mitstreiter während eines Feldzuges gegen Orks an dem Anblick winziger, nackter Feen aufgeilen, dann ist das ebenso komisch, wie die sonstigen spritzigen Dialoge bzw. Kabbeleien zwischen den vier Freunden.
Damit bilden die vier Menschen gleichsam einen lockeren, unbefangenen Gegenpol zu dem düsteren Hauptcharakter, Aaltaltaal. Der Elf seinerseits wird von Wieck insofern recht differenziert gezeichnet, als er, hin und her gerissen zwischen dem Anspruch, das Böse bekämpfen zu wollen, und einer "Der Zweck heiligt die Mittel"-Handlungsmaxime, durchaus seine Taten (Intrigen und Manipulationen) reflektiert, sie z.T. in Frage stellt und gerade gegenüber den kurzlebigen Menschen eine zunehmend wohlwollende Haltung einnimmt.
Positiv schlägt weiterhin zu Buche, dass Aaltaltaal nie den Nimbus eines comichaften Superhelden hat, auch wenn er als Meistermagier und Norraths größter Schwertmeister eingeführt und schließlich als unbesiegbar bzw. untötbar geoutet wird.

Diese Rezension wäre jedoch nicht vollständig, würde man die beiden Schwächen des Romans verschweigen.
Zum einen stellt der generelle Background von Everquest letztendlich nur Fantasy-Durchschnitteskost dar und bedient sich der im Genre gängigsten Klischees und Stereotypen sowohl in Hinblick auf die Rassen, als auch die Charakterklassen und das Mana-basierte Magie-System. Der kundige Leser wird daher kaum Neues entdecken oder ein Aha-Erlebnis erfahren.
Zum anderen -und hier zeichnet primär der Autor verantwortlich- weist "Das Meer der Tränen" einige Mängel hinsichtlich der Dramaturgie, dem Erzähltempo und der Verknüpfung von Handlungsbögen auf. Schreitet die Geschichte anfangs mit wechselnden Handlungsorten und Charakteren schnell unn mitreißend voran, so zieht sie sich im Mittelteil, welcher im wesentlichen die Verfolgungsjagd und den Kampf der beiden Flottillen -einschließlich einiger trivialer Exkurse in ein unausgegorenes, unerklärbares Magiesystem- abhandelt, äußerst zäh dahin. Erst kurz vor Schluss steigert Wieck wieder das Tempo, wobei er es jedoch versäumt, den zentralen Handlungsstrang um Imperator Katta und das Vereinigte Königreich zu einem befriedigenden -oder überhaupt einem- Abschluss zu bringen. Auch hinsichtlich einiger kleinerer Nebenstränge muss sich der Leser mit offenen Enden und unbeantworteten Fragen zufrieden geben.


Fazit: Ein locker geschriebener Roman, der als stimmige Einführung in die Spielewelt "Norrath" fesselnd beginnt, der sich dann aber in konventionellen, unoriginellen Details verliert, um erst ganz zum Schluss wieder die anfänglichen Höhen zu erreichen. Dennoch: für Everquest-Spieler ein Muss; und für alle Anderen ein informativer Einstieg in diesen Hintergrund.




Das Wort "Vegetarier" kommt aus dem indianischen und heißt "zu blöd zum Jagen"!!

18.2.2006, 13:33

 
Fähnrich
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LtParis schrieb am 17. Februar 2006, 21.22 Uhr:
Ich kann mich momentan nicht so wirklich entscheiden, was ich eigentlich als nächstes lesen möchte *seufz*

geht mir ähnlich Grafik




Mehr als unsere Fähigkeiten sind es unsere Entscheidungen, die zeigen, wer wir wirklich sind...

18.2.2006, 14:11

 
Lieutenant
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Ich habe heute mein aktuelles "S-Bahn-Buch" fertig gelesen: "Der fremde Gast" von Charlotte Link...ich kann nur sagen, wow, sie ist echt Meisterin darin, einen auf die falsche Fährte zu locken und am Schluss sieht man erst den perfiden Plan Grafik Also, sehr gut und sehr spannend geschrieben...

Beitrag wurde am 19. Februar 2006, 16:38 Uhr editiert.




"It's one small step for a man, but a giant leap for mankind." (Neil Armstrong)

18.2.2006, 22:54

 
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Beitraglink: 45114
@Deus
es klingt auf jeden Fall interessant.




The truth is out there

19.2.2006, 16:37

 
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Andreas Eschbach - Die Haarteppichknüpfer

Der galaktische Kaiser, die universelle Macht in einer fernen Zukunft, hat laut der Ansichten der Menschen ein Hobby - Haarteppiche. Diese Arbeiten bestehen aus Frauenhaaren, die ein Mann Zeit seines Lebens zu einem Meisterwerk knüpft um die nächste Generation seiner Familie zu ernähren.
Aber Rebellen haben den Kaiser gestürzt und versuchen jetzt die Welten aus ihrem Tiefschlaf holen. Allerdings werden sie nicht überall freundlich empfangen, vielerorts begegnet man ihnen fanatisch und richtet sie wo man kann als Ketzer hin.
Während ein Rebell versucht einen weiteren Planeten zu läutern haben die Rebellen aber andere Sorgen. Sie haben durch Zufall im Archiv des Kaisers eine Karte zu einem verlorenen Sternensystem gefunden. Dort tobt ein unwirklicher Krieg, der anscheinend auf einen der letzten Kaiser zurückzuführen ist. Sie wissen noch nicht in wie weit, aber die Haarteppiche haben damit zu tun.

Die Geschichte besteht zwar aus mehreren Erzählsträngen, die zuerst nicht in Zusammenhang zu stehen scheinen. Aber am Ende ergibt sich dann eine geschickte Reihung der Geschehnisse, die das Geheimnis auflösen. Eine Überraschung ist garantiert.

"Die Haarteppichknüpfer" ist der erste Roman von Andreas Eschbach, der sich durch die Romane "Das Jesus-Video", "Eine Billion Dollar" und "Quest" einen Namen machte. Es erschien jedoch erst 2005

Bewertung: 1 minus




Angst vor der Zukunft haben nur Leute, die nicht vorbereitet sind

19.2.2006, 19:24

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