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Blackcrow
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Genauso ist es mit der Schönheit, es liegt jeweils im ermessen des jeweiligen Betrachters bzw. Lesers. Nicht jeder mag Terry Pratchett, was ich persönlich überhaupt nicht verstehen kann. Gelegentlich lese ich auch Barbara Woods oder auch mal Rosamunde Pilcher... was gute Bücher auf ihre Art sind. Im Grunde kenne ich keine schlechten Bücher, es gibt nur welche, die mir unter Umständen nicht gefallen.




01.3.2006, 15:25

 
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Stimmt. Lesen ist einfach eine individuelle Geschmacksfrage. Über Geschmack sollte man nciht streiten.
Ob es nun Lesen/Bücher, Schönheit oder Essen ist. Was für den einen ein Hochgenuss ist für den anderen zum Würgen.




Nie wieder Fielmann

01.3.2006, 15:32

 
Fähnrich
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Mal wieder eine Rezi (noch in der unkorrigierten Fassung)

Titel: Ravnica - Stadt der Gilden
Serie: Magic The Gathering
Zyklus: Ravnica-Zyklus #1
OT: Magic: The Gathering - Mirrodin Cycle Book 1: Ravnica - City of Guilds
Autor: Cory J. Herndon
Ü: Hanno Girke
Seiten: 363
ISBN: 3-8332-1302-7
Verlag: Panini/Dino; 2005


Seit zehntausend Jahren existiert der magische Pakt, welcher den Frieden der neun Gilden -hinter vorgehaltener Hand flüstert man auch von einer verborgenen, zehnten Gilde- der Stadt Ravnica sichert. Just unmittelbar vor den Feierlichkeiten, die anlässlich des denkwürdigen 10000-Jahre-Jubiläums ins Haus stehen und Heerscharen von Pilgern anziehen, nehmen merkwürdige Geschehnisse in und unter den Straßen der Makropole ihren Anfang. Geister verhalten sich anders als sie sollten, gewalttätige Rakdos-Kultisten verüben verabscheuungswürdigere Verbrechen als gewöhnlich und insgesamt scheint ein seltsam düstere, aggressive Spannung über der Stadt zu liegen.
Inmitten des Tohuwabohus steht -orientierungslos nicht nur dank seines Alkoholkonsums- Agrus Kos, ein kleiner Konstable des Bundes der Wojeks, der Polizei-Garde Ravincas. Eben noch wollte er nach Jahrzehnten des Dienstes seinen wohlverdienten Ruhestand beantragen, schon findet er sich auf der Jagd nach etwas Mysteriösem wieder, welches die Grundfeste der Stadt -den Pakt der Gilden- einzureißen droht und das seinen neuen Partner, Borca, kurz darauf das Leben kostet.
Glücklicherweise steht ihm bei seinen Ermittlungen als treuer Begleiter der Engel Feder zur Seite, und auch den Jäger Jarad aus den Reihen der düsteren Devkarin-Elfen kann er vorübergehend als Verbündeten gewinnen. Komplettiert wird das seltsame Team durch die Halbelfin Fonn -die Tochter seines allerersten Partners, den Kos selbst umgebracht hat-, ihren Wolf Biracazir und den endlos schwatzenden Geist Borkas.
Zusammen stellen sie sich dem unheimlichen Gegner, welcher aus den Tiefen der Erde hinaufsteigt, um den magischen Frieden zu zerstören und die Herrschaft über Ravnica an sich zu reißen .


Mit "Ravnica - Stadt der Gilden" stellt Cory J. Herndon nach "Die Fünfte Morgenröte" ein zweites Mal sein Talent als Magic-Autor unter Beweis. Auf eine humorvolle, spannende Art und Weise führt er den Leser mit leichter Hand in die Welt der aktuellen Edition des Sammelkartenspiels.
Und diese Welt hat es wahrhaft in sich: düstere Devkarin-Elfen, Geister, Zombies, Medusen, Vampire und andere lichtscheue Gestalten kämpfen gegen Dryaden, Loxodons, Elfen, Engel und nicht zuletzt Menschen um die Vorherrschaft in einer molochartigen Makropole, bedienen sich mächtiger nekromantischer Sprüche und wundersamer Heilmagie.
Doch auch wenn das Setting wirklich phantastisch ist, so steht die Action in diesem Roman nicht im Voedergrund, da Herndon sein Augenmerk eher auf die Charakterisierung der Figuren, beschreibende Momente und unterhaltsame Dialoge legt. Nichtsdestotrotz werden auch die Anhänger gepflegten Mordens und Kämpfens gerade im Schlussteil des Romans auf ihre Kosten kommen.

Was die Ausarbeitung der Stadt, ihrer Umgebung, der wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Zusammenhänge betrifft, so bleibt Vieles eher vage und unbestimmt; d.h. es ist nahezu unmöglich, sich ein Bild des allgemeinen Status Quo -welche Gilde mit wem wo oder warum dort nicht ....- zu machen. Da es sich bei dem Roman aber um den ersten Band einer Trilogie handelt, ist diese Defizit zu verschmerzen, falls Herndon die Zusammenhänge in den folgenden Teilen näher beleuchtet. Etwas gewöhnungsbedürftig ist zunächst auch, dass der Autor kaum magic- und editions-spezifische Begriffe erklärt, sondern es dem Leser überlässt, sie sich selbst aus dem Kontext zu erschließen. Da dieses aber in mindestens 90% der Fälle relativ problemlos gelingt, haben die Karten-Abstinenzler unter den Lesern -wenn überhaupt- nur einen verschwindend geringen Nachteil gegenüber eingefleischten Hardcore-Zockern.

Hinsichtlich des Humors, der Zeichnung der Hauptfigur und nicht zuletzt des Handlungsortes erinnert dieser Ravinca-Roman zuweilen an die Turai-Geschichten Martin Scotts, dessen versoffener Protagonist, Thraxas, in einer chaotischen Stadt von einer Bredouille in die nächste stolpert. Herndons Wojek, Argus Kos, zeigt einen ähnlich überzeugenden Riecher für Schwierigkeiten, ist ebenfalls ein Freund gepflegter Zechgelage und zudem noch heiltranksüchtig ist. Aber auch die übrigen Charaktere -Feder, der Engel mit den zusammengeketteten Flügeln, den ein düsteres Geheimnis umgibt, oder Jarad, der dunkle Devkarin-Elf, in dessen Haaren Heerscharen von todbringenden Käfern hausen, welche er telepathisch steuern kann- haben allein auf Grund ihrer Originalität fraglos ein starkes Kult-Potenzial. Bleibt zu hoffen, dass diese Charaktere auch in den nächsten beiden Bänden eine gewichtige Rolle spielen, denn noch sind nicht alle Geheimnisse, wie das Verschwinden der anderen Engel, gelöst und die Gefahr für Ravnica nur vorübergehend zurückgeschlagen. Das jedenfalls verheißt einem der Epilog.


Fazit: Interessante Charaktere in einer spannenden, humorvollen Story, eine komplexe Welt. Was will man mehr?




Das Wort "Vegetarier" kommt aus dem indianischen und heißt "zu blöd zum Jagen"!!

01.3.2006, 16:04

 
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Klingt hochinteressant.Ich werde mir das Buch demnächst mal zulegen.




The truth is out there

01.3.2006, 16:12

 
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Abraxia2 schrieb am 1. März 2006, 16.12 Uhr:
Klingt hochinteressant.Ich werde mir das Buch demnächst mal zulegen.

Die Magic-Romane sind zum Teil echt nicht schlecht.
Der Kamigawa-Zyklus ist wirklich klasse, der Ravnica-Zyklus beginnt ebenfalls vielversprechend und der Aufmarsch-Zyklus ist auch stark. (Ein regelrechter Totalausfall war bisher im Panini-Programm nur der Mirrodin-Zyklus)




Das Wort "Vegetarier" kommt aus dem indianischen und heißt "zu blöd zum Jagen"!!

01.3.2006, 16:44

 
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Den Geschichten zu Magic kann ich selber nichts abfinden. Ich finde das Kartenspiel schon extrem platt, vor allem weil es gleich bescheuert abläuft wie Pokémon und Yu-Gi-Oh.
Die Geschichten selber versuchen einfach eine Welt zu beschreiben die zu abstrakt ist, selbst für mich als begeisterten Fantasyleser.
Denn einerseits findet man primitive Kreaturen, schwächliche Menschen und solche Dinge, andererseits wieder übermächtige Dinge wie ein Fluggerät das glatt aus Star Trek stammen könnte Grafik




Angst vor der Zukunft haben nur Leute, die nicht vorbereitet sind

01.3.2006, 19:25

 
Fähnrich
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NickHavoc schrieb am 1. März 2006, 19.25 Uhr:
Den Geschichten zu Magic kann ich selber nichts abfinden. Ich finde das Kartenspiel schon extrem platt, vor allem weil es gleich bescheuert abläuft wie Pokémon und Yu-Gi-Oh.
Die Geschichten selber versuchen einfach eine Welt zu beschreiben die zu abstrakt ist, selbst für mich als begeisterten Fantasyleser.
Denn einerseits findet man primitive Kreaturen, schwächliche Menschen und solche Dinge, andererseits wieder übermächtige Dinge wie ein Fluggerät das glatt aus Star Trek stammen könnte Grafik

Ich sehe, du hast noch nicht viele der (neueren) Magic-Romane gelesen.
Zumindest die Zyklen, die bei Panini erschienen sind, beschreiben sehr konkrete,sehr unterschiedliche und sehr eigenständige Welten und kommen bis auf den Mirrodin-Zyklus ohne technisches Brimborium aus.

Die Schwächlichkeit der Menschen unterscheidet sich nicht signifikant von der anderer Settings (D&D, DSA und erst recht WoD), wobei natürlich die Hauptprofession der Menschen das Wirken von Magie ist.




Das Wort "Vegetarier" kommt aus dem indianischen und heißt "zu blöd zum Jagen"!!

01.3.2006, 21:32

 
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Zu den peinlichsten Büchern, ich kann mich ehrlich gesagt, spontan an keines erinnern, bin eigentlich immer recht brav beim Lesen Grafik naja, meistens...aber vielleicht habe ein bestimmtest Buch auch wirklich verdrängt Grafik




"It's one small step for a man, but a giant leap for mankind." (Neil Armstrong)

01.3.2006, 21:46

 
Fähnrich
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Peinlich war mir kein Buch. Man weiß ja vorher nicht, wie es im Endeffekt wird. Aber wirklich schlechte hab ich schon einige hinter mich gebracht. Eines der Schlimmsten ist von Whitley Strieber: Der Kuss des Vampirs




Das Wort "Vegetarier" kommt aus dem indianischen und heißt "zu blöd zum Jagen"!!

01.3.2006, 22:01

 
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ICh kenne es nicht, aber was war genau für dich so schlecht daran.....?
Stil... Inhalt... oder was...?

Sei nicht böse, aber mich interessiert immer, was die Menschen stört an Büchern....(mal wieder in Erklärungsnot bin)




Nie wieder Fielmann

01.3.2006, 23:19

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