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Da kann ich dir nur zustimmen.Grafik




The truth is out there

16.5.2006, 15:26

 
Fähnrich
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Titel: RESIDENT EVIL: Rose Blank
Serie: Resident Evil #8
OT: BIOHAZARD Rose Blank
Autor: Tadashi Aizawa
Nachwort: Norio Chaki
Ü: Josef Shanel & Matthias Wissnet
Illustrationen: Yuko Tsukishiro
Seiten: 270
ISBN: 3-8332-1348-5
Verlag: Panini/Dino 2006


Trotz zahlreicher Rückschläge in der Vergangenheit will die Umbrella Corporation nicht die Finger von der Erforschung des T-Virus lassen. Und so arbeiten die Wissenschaftlerin Emily Ran und ihr Team unter Aufsicht des unsympathischen Institut-Leiters Ren Sprague in einem namenlosen Labor-Komplex in und unter der Musterstadt Racoon-City an einem Heilmittel für einen Gegner, der aus Lebewesen geistlose Monster macht.
Dabei beschreiten sie neue Wege, indem sie sich mehrerer Supercomputer bedienen, virtuelle Welten erschaffen und mit Hilfe einer künstlichen Intelligenz versuchen, in Simulationen Daten über Mortalität und mutagenes Potenzial ihres Forschungsgegenstandes zu gewinnen. Ein integraler Bestandteil der Experimente ist ein Mädchen, Alma Hartline, welches den letzten Ausbruch des T-Virus in Racoon-City vermeintlich überlebte und das nun -in einem Tank mit Nährlösung schwimmend- gleichsam virtuell seziert wird.
Als ein berüchtigter Enthüllungs-Journalist im Auftrag einiger um ihre Rendite besorgter Umbrella-Anteilseigner im Institut auftaucht und beginnt, unbequeme Fragen zu stellen, läuft plötzlich alles schief: die Forscher verlieren die Kontrolle über die KI, die ersten Infizierten tauchen auf und eine Wesenheit namens Rose übernimmt nach und nach nicht nur die Laboratorien. Emily und ihren Kollegen wird bewusst, dass sich unter ihnen ein Saboteur befinden muss.



Wer glaubte, dass S.D. Perry in sieben Resident-Evil-Bänden das Thema "Umbrella Corporation & T-Virus" hinreichend und -für den Leser- erschöpfend breitgetreten habe, der sieht durch Band 8 eines Besseren belehrt. .

Die augenfälligste Neuerung ist, dass diesmal nicht Perry als Autorin verantwortlich zeichnet, sondern ein japanischer Roman-Debutant namens Tadashi Aizawa, der sich berufen fühlte, an einem von Media Works und Capcom ausgeschriebenen Biohazard/Resident Evil-Roman-Wettbewerb teilzunehmen, und dessen Beitrag, Rose Blank, schließlich den zweiten Platz belegte. Egal! Allein die Tatsache, dass nicht länger ausschließlich Stephani Danelle der Serie ihren Stempel aufdrückt, sollte selbst bei ernsthaften Vorbehalten gegen "Fan-Fiction" genug Anlass für Freudentränen bieten. Genährt wird die Hoffnung auf Originalität ex ante durch ein im Vergleich zu den Vorgängerbänden aufwändigeres Romanlayout in Form einiger farbiger und schwarz-weißer Illustrationen (... dass mir persönlich diese Illustrationen auf Grund ihres harmlos-naiven Fan-Girl-Charakters nicht im Geringsten gefallen haben, soll hier allerdings nicht unerwähnt bleiben). Letztlich aber sind alle Äußerlichkeiten zweitrangig, denn -auch wenn es in den Ohren von MTV-Kids anachronistisch klingen mag- bei einem Buch sollte der Inhalt wichtiger sein als die Verpackung.

Auf der stilistischen Ebene werden schnell erste Unterschiede zwischen Aizawa und Perry deutlich. Besticht die Autorin vor allem durch ihre flüssige, routinierte Schreibe, so liest sich der Text des Japaners merklich holperiger; der Nachwortverfasser, der Literaturkritiker Norio Chaki, bemüht in seiner Lobeshymne auf den Roman nicht grundlos das Bild eines "ungeschliffenen Diamanten". Immerhin vermittelt Aizawa dem Leser das Gefühl, er habe beim Schreiben tatsächlich über das nachgedacht, was er schließlich zu Laptop brachte. Ein zweites "innovatives" Element ist der mehrmalige Wechsel der Perspektive zwischen einer Ich-Erzählerin, Alma Hartline, und einem auktorialen Erzähler. Allein dieser kleine Kniff reicht aus, um die sattsam bekannte "Resident Evil"-Schlachthaus-Monotonie zu durchbrechen.

Damit wären wir schon bei den inhaltlichen Aspekten. Und hier weist der Roman bei aller wohlwollenden Betrachtung doch einige gravierende Schwächen auf. Nicht nur, dass Aizawa das x-mal gezeichnete, düstere Bild des Unbrella-Konzerns als Nemesis der gesamten Menschheit unreflektiert kolportiert, auch der "Verräter in den eigenen Reihen"-Plot ist genauso abgeschmackt wie das "Hilfe! Wir bekommen die Labor-Tür nicht auf!"-Setting. Zudem geht der an sich originelle Plot um die Verschmelzung von KI, Mensch und T-Virus in einem Erklärungswirrwar unter, das die zentralen Fragen nach dem Wie, Warum und Wozu schlussendlich doch nicht befriedigend beantwortet.
Eher mittelmäßig wirkt die Zeichnung der Charaktere. Zwar versucht der Autor, sie mit einigen Ecken und Kanten bzw. charakteristischen Merkmalen auszustatten, doch psychologische Tiefe und Lebendigkeit verleiht er ihnen durch das Anhängen von Zöpfen, Bäuchen und kleine Lastern nicht. Daher bleibt der Leser weitgehend unberührt von dem Schicksal, welches die Figuren ereilt.

Zugute halten muss man dem Autor, dass er versucht, eine Geschichte zu erzählen, die mehr ist als eine Aneinanderreihung von öden Monster-, Metzel- und Ekel-Szenen, und er dementsprechend den Gore-und-Trash--Faktor im Vergleich zu Perrys uninspierten Ma(ts)chwerken in erträglichen Maßen hält. Dass er sich dabei hin und wieder in überflüssigen und langweiligen Details verliert -insbesondere in den Alma Hartline-Passagen-, mag man ihm gerne nachsehen.


Fazit: Auch wenn "Rose Blank" mit einigen neuen -nicht immer plausiblen- Ansätzen aufwartet, so hat sich doch unterm Strich am "Resident Evil"-Grundkonzept zu wenig geändert, um den Leser wirklich fesseln geschweige denn überraschen zu können.




Das Wort "Vegetarier" kommt aus dem indianischen und heißt "zu blöd zum Jagen"!!

19.5.2006, 17:25

 
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Klingt ja nich besonders gut.Die beiden Bücher zum Film haben mir ja recht gut gefallen und ich hatte überlegt ob ich mir auch andere Bücher aus der Reihe zulege.Diese wird wohl nich dazu gehören.




The truth is out there

19.5.2006, 19:08

 
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Ich habe gerade "Der Krieg der Zwerge" von Markus Heitz angefangen zu lesen.Das ist die Fortsetzung von "Die Zwerge".Scheint bis jetzt sehr gut zu sein.




The truth is out there

20.5.2006, 14:12

 
Fähnrich
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Hallo und nen guten Abend wünsch ich euch

bin gerade dabei von Dan Brown das Buch "SAKRILEG - The Da Vinci Code" zu lesen und bin nach einem Tag schon fast durch.
Das Buch ist einfach sehr spannend obwohl einen doch eher die gesamten Verschwörungstheorien festhalten als die Personenstory selbst.

Vieleicht habt ihr auch die in letzter Zeit ausgestrahlten Docus auf Pro 7 euch angeschaut und den ganzen Rummel darum mitbekommen.
Mich hat es jetzt einfach mal gereizt dieses Buch noch schnell zu lesen und mich dann ins Kino hineinzusetzen um dort einen Film der von Kritikern als einfach grauenvoll schlecht bezeichnet wurde, anzuschauen.

Das bewundernswerte an der Geschichte ist die Tatsache was innerhalb einer Nacht angefange um 1:00 Uhr bis hin etwa um 8:00 Uhr alles passieren kann - (weiter bin ich noch net). Ich mein im Buch decken die während dieser Zeit fast schon alles auf.
Das Problem meinerseits ist das ich ja aus der Vorschau die Hauptcharakteren bereits mit echten Personen also den Schauspielern vergleiche und somit mir kein eigenes Bild schaffen konnte. Ich finde an manchen Stellen stelle ich mir Tom Hanks nicht dafür passend vor sonder eher die Figur wie beim ersten Stargate Film Dr. Jackson.

Aber egal ansonsten auch wenn das ganze zum Teil nur einen Verschwörungstheorie sein soll - muss man es dennoch wissen bzw. lesen!

Also macht euch dran ich empfehle es euch Grafik

vlg eure rachel




Der letzte Tanz ist ein schöner Tanz doch die Wiederholung dessen ist ein Neuanfang für die Zukunft.

21.5.2006, 22:24

 
Fähnrich
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diese ganze diskussionen um das buch nervan allmählich. ich habe es auch gelesen und finde es sehr interessant. das ganze gerede, es sei alles falsch was dan brown schreibt finde ich etwas weit her geholt. es ist ein roman(!!!) der lediglich zur unteraltung geschrieben wurde. und auf den ersten seiten bei fakten und was weiss ich was das noch war^^ steht nur dass die kunstwerke, orte und dokumente wirklich existieren und der inhalt wahrheitsgetreu wiedergegeben wurde. es ist klar, dass er um die geschichte in die gewünschte richtung zu lenken eineige theorien nur anschneidet, einige für seine zwecke interpretiert und einiges neu erfindet.

vor einem halben jahr hab ich einmal ein buch über heilige frauen in unserer geschichte und den religionen gelesen und fand es sehr interessant. darin ging es u.a. auch um jesus beziehung zu maria magdalena und das was die kirche aus ihr machte. aber so detailiert kann man in einem roman natürlich nicht darauf eingehen...vorallem wenn es nur in dialogen zusammengefasst wird und es auch menschen fesseln soll die sich keinen deut für geschichte oder religion interessieren.


mal was anderes^^ in englisch muss ich einen vortrag über george orwells "nineteen eighty four" halten. biher hab ich aber nur den film dazu gesehen und die wiki beschreibungen darüber gelesen. ist das buch gut? lohnt es sich es zu lesenß(auch wenn mein vortrag dann schon vorbei sein wird^^) meine schwester meinte lediglich es sei deprimierent...aber ich denke mal sie meint das flair^^




"I love deadlines. I like the whooshing sound they make as they fly by." Douglas Adams

21.5.2006, 23:11

 
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es ist auf jeden Fall zu empfehlen.Es ist auf jeden Fall ein klasse Roman auch wenn er von der Artmosphäre her etwas bedrückend wirkt,da hat deine Schwester schon recht.




The truth is out there

22.5.2006, 15:35

 
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Zu Sakrileg kann ich nur sagen, ich habs verschlungen...allerdings ist es mir dabei relativ egal, was nun war ist oder nicht, es ist auf alle Fälle gut geschrieben...und in den Film will ich auch noch Grafik

1984 habe ich in der Schule gelesen...ich kanns empfehlen, auch wenn man sich danach nicht unbedingt zufrieden fühlt Grafik




"It's one small step for a man, but a giant leap for mankind." (Neil Armstrong)

22.5.2006, 20:40

 
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In "Da Vinci Code" will ich auch unbedingt noch reingehen.Ich fand das Buch nämlich auch klasse.




The truth is out there

23.5.2006, 16:22

 
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Laut Kritik der Presse soll der Film ja leider nicht so gut sein aber ham die es denn davor gelesen bzw. verschlungen. Bin noch am gestriegen Abend damit fertig geworden und wow das Ende ein bisschen Kurz - bin eben ein liebesromaniker aber ansonsten ne tolle Wendung und hey wer hätte das gedacht das mit der Familie aber für die die das Buch noch nicht gelesen oder fertig haben verat ich mal nichts Grafik

Bin jedenfalls wirklich auf den kommenden Do. gespannt wo ich dann endlich Zeit haben werde in den Film zu gehen.

lg rachel




Der letzte Tanz ist ein schöner Tanz doch die Wiederholung dessen ist ein Neuanfang für die Zukunft.

23.5.2006, 19:57

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