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Fähnrich
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Neral_Jourian schrieb am 6. August 2009, 20.18 Uhr:

Vielleicht hätte man die Zechen doch nicht schon aufgeben sollen.

sorry das musst du erklären.

Ansonsten muss ich sagen verstehe ich nicht wirklich was die Aufregung soll. Es gab einen Defekt. Er wurde Erkannt. Und behoben.
Super oder etwa nicht.
Unsere Atomkraftwerke sind trotzdem immer noch sicherer als die östlichen.
Natürlich kann man argumentieren, das solche Kontrollen vielleicht nicht ordnungsgemäß druchgefürht werden und etwas übersehen werden könnte.
Aber das ist nicht die Diskussion oder. Hier geht es um die politische Entscheidung wie in Deutschland in Zukunft weiter Strom produziert werden soll. Klimaschädigend mit Kohle oder Klimafreundlich mit Atomenergie? Und wenn die Regulation besteht die ein sicheres Kraftwerk gewährleistet, dann finde ich das erst einmal ausreichend. Wenn dann die Firma schlampert, kann das kein Fehler der Poltik sein.
Und zum Punkt altes Argumet. Da hast du schon recht. Aber wir sind eben immer noch nicht so weite eine echte Alternative zu haben. Die erneuerbaren Energien sind einfach nicht effizient genug. Zumindest bisher.




Wenn du auf Rache aus bist, dann schaufele zwei Gräber.

06.8.2009, 20:55

 
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Dir sollte aber grundsätzlich klar sein ,das Atomkraft nicht unbedingt umweltfreundlich ist. Ob wir nun Landstriche durch radioaktive Abfälle verstrahlen oder durch steigende Meeresspiegel verlieren, dürfte erstmal wenig unterschied machen. Und die Endlagerung ist ziemlich unsicher, wie z.B. Asse 2 beweist. Und nein, das liegt nicht in Osteuropa, nicht mal in der Nähe der polnischen Grenze. Ich denke, steigende Meeresspiegel kann man weit einfacher Handhaben als radioaktiv verstrahltes Grundwasser. Wobei ich das ganze mit dem Klimawandel für übertrieben halte.




"Schlägts dich in Scherben, ich steh für zwei! Und gehts ans Sterben, ich bin dabei!" Gilbert Wolzow

06.8.2009, 22:05

 
Fähnrich
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Atomstrom ist nicht klimafreundlicher als z.B. Gaskraftwerke. Von Fachleuten unter den Atomkraftbefürwortern, wenn sie sich in einer ernst zu nehmenden Debatte befinden, wird diese moderne Legende i.A. auch nicht vorgebracht. Denn es ist unstrittig, dass der Uranabbau und die Brennstabherstellung energieintensiv und klimaschädlich sind.

Was die Kohlekraft angeht, da gibt es solche und solche. Die schmuddeligste Energie kommt dabei aus Braunkohle. Interessant, dass es eben jene sauberen Atomkraftbetreiber sind, die vordringlich die Braunkohleförderung und -Verfeuerung betreiben. Sollte jedem zu denken geben, der glaubt, es säße bei der Atomlobby im Boot der Saubermänner.


Was die kommende Ölklemme angeht:
Ich finde Fahrradfahren auch prima. Aber ich wohne auf dem Land, und da ist es nicht immer möglich, alles mit dem Rad zu machen. Und gerade da ist auch die Anbindung an den öffentlichen Nahverkehr unzureichend und überteuert.

Also benutze ich mein Auto. Und aus den Zeiten, wo mein Töfftöff mal kaputt war weiß ich: es geht nicht ohne. Ich brauche eine Unmenge mehr an Zeit, und für mich ist Zeit Geld, und das brauche ich zum Leben. Alternativen sind in meinem Fall ein Luxus, den ich mir nicht leisten kann.

Es wäre gut, wenn die Förderung klimafreundlicherer Autos ein ehrliches staatliches Interesse erfahren würde. Leider pampern unsere Regierigen vor allem die Luxuskarossiers und die Großverdiener. Die Klimapolitik der Großen Koalition bestand bislang nur aus Ankündigungsfantasterei. Wenn das Öl also wirklich knapp wird, dann haben wir ein Problem.

Und da frage ich mich BTW, wieviele Jahre die Drei-Liter-Auto-Debatte zurückliegt, und wieso uns heute immer noch in der Werbung Autos mit fünf bis sechs Litern Verbrauch als modern und umweltfreundlich untergejubelt werden sollen. Die Großen Volksparteien sind vor allem groß in der Lobby-Arbeit, d.h. ihre Politik von den Konzernen kaufen zu lassen.

Trotzdem glaube ich nicht an die erlahmenden Ölreserven. Ist aber egal: so eine Ankündigung verheisst Preissteigerungen, obs nun noch genug Öl gibt oder nicht.




Don't tell The Truth to anybody who didn't ask for it. (Samarpan)

07.8.2009, 02:33

 
Fähnrich
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Quejn schrieb am 7. August 2009, 02.33 Uhr:
Trotzdem glaube ich nicht an die erlahmenden Ölreserven. Ist aber egal: so eine Ankündigung verheisst Preissteigerungen, obs nun noch genug Öl gibt oder nicht.

Dass die Ölreserven endlich sind und damit erlahmen, steht IMO außer Frage (auch kosmologisch betrachtet Grafik)




Das Wort "Vegetarier" kommt aus dem indianischen und heißt "zu blöd zum Jagen"!!

07.8.2009, 13:33

 
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@ Quejn,
Wieso glaubst du nicht an das Ende des Erdöls?

Es sind schon oft Bergwerke und Ölquellen "Leer" gefördert worden. Wieso ist das dann bei anderen nicht der Fall? Und da das ERdöl verbrannt wird, ist es weg, im Gegensatz zu Plaste, die man wiederverwenden kann.




"Schlägts dich in Scherben, ich steh für zwei! Und gehts ans Sterben, ich bin dabei!" Gilbert Wolzow

07.8.2009, 14:39

 
Fähnrich
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Wieso glaube ich nicht an das Ende des Erdöls? Naja, tue ich ja, wär ja dumm, es nicht zu tun. Aber wenn es um die Spekulation des Zeitraumes gehts, dann sind wir - entschuldigung - bin ich tatsächlich im Bereich des Glaubens.

Wir haben von sogenannten Experten schon so oft Prognose gehört. Wer von uns könnte sie verifizieren? Übereinstimmend ist bei allen nur ein Termin in der mittelbaren Zukunft.

Wie ich schon sagte: es ist für uns doch egal, ob eine wirkliche Verknappung, oder eine bewußt abgeschossene (be-)trügerische Nebelkerze die Preiserhöhung hervorbringt. Es gibt noch eine Menge an Resourcen, die erst ab gewissen Preisen zu erschließen wirtschaftlich werden. Deshalb glaube ich absehbar nicht an das Ende des Erdöls - wohl aber an das Ende seiner Erschwinglichkeit für die mittleren Einkommen - die in Lesart der Politik "der Mitte" allerdings eher als (sozial anrüchige?) Geringverdiener eingestuft werden.




Don't tell The Truth to anybody who didn't ask for it. (Samarpan)

07.8.2009, 23:45

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