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Focusinhalt

Willkommen bei den "Q"! ("Das "Q"-Kontinuum", Teil 1)

Von Michael Woszczyk

Niemand weiß genau, wer die "Q" eigentlich sind, sie bezeichnen sich als eine allwissende Spezies. Doch eins ist klar: Wann immer die "Q" aufkreuzen, bedeutet das eine Menge Ärger, aber in den nächsten Wochen werden wir uns ausführlicher mit den "Q"s beschäftigen. Wir werden mehr über ihr Kontinuum erfahren, beschäftigen uns mit ihrer Macht, werden den Bürgerkrieg durchgehen und "Q"s Verhältnis zu Captain Picard und der Crew der "Enterprise" durchleuchten.

Titelgrafik zur Focusserie

Focusserie
"Das "Q"-Kontinuum"
Teil 1:
Willkommen bei den "Q"!


Teil 2:
Die Macht der Q


Teil 3:
"Q" und Captain Picard


Teil 4:
Bürgerkrieg im "Q"-Kontinuum


Erster Kontakt

Das erste Mal, das man von den "Q"s erfährt, ist im Jahre 2362 - beim Jungfernflug der "Enterprise-D". Ein Mann erscheint an Bord und behauptet von einer allwissenden Spezies, den sogenannten "Q"s zu kommen. Er erklärt der Crew, dass er mit seinem Volk in einer anderen Dimension lebt, von der andere Spezies keine Ahnung hätten. Er ist an Bord der "Enterprise" gekommen, um Captain Picard und seine Crew bei ihrer ersten Mission zu beobachten, aber dennoch zeigt er sich neugierig und hat einen gewissen unreifen Spieltrieb. Die Mission für Picard auf "Farpoint Station" läuft nicht so wie es "Q" wollte und er klagt die gesamte Menschheit an, sie seien zu barbarisch, als dass er ihre Ausbreitung im All zulassen könnte. Picard gelingt es allerdings "Q" über die Werte der Menschheit aufzuklären, dieser verabschiedet sich daraufhin vom Captain, warnt ihn aber, dass er zurückkehren würde.

"Q" und die Borg

So sehr "Q" seit der Zeit der Crew der "Enterprise" auch zusetzte und immer wieder versuchte, der Crew üble streiche zu spielen, gibt es auch etwas Positives, das der Föderation helfen wird, sich auf einen übermächtigen Feind vorzubereiten. "Q" versetzt die "Enterprise-D" 7000 Lichtjahre von der Heimat, wo die Crew das erste Mal im System J-25 den Borg begegnet, "Q"s Antwort auf Picards Weigerung, ihn in die Crew aufzunehmen, da er glaubte, in jeder Lage auch ohne "Q" zurecht zu kommen. Bald taucht ein würfelförmiges Objekt auf und beginnt damit, die Crew und das Schiff zu assimilieren. Beide Völker lernen dabei mehr voneinander.

Kurz bevor die "Enterprise" von den "Borg" endgültig assimiliert werden kann, bittet Picard "Q" um Hilfe und kurz darauf wird die "Enterprise" zurück in den Föderationsraum geschickt. Dank "Q"s Eingreifen lernt die Föderation mehr über die Existenz der Borg und bereitet sich auf deren Angriffe vor, nicht genug, wie sich später zeigen wird. Fast 20 Besatzungsmitglieder sterben bei diesem ersten Kontakt mit den Borg.

Q mal zwei?

Zwar war es schon früher bekannt, dass es sich bei den "Q"s um ein Volk handelt, dennoch war bei den vielen Besuchen "Q"s nur immer er allein dabei. Das ändert sich, nachdem ihm das "Q"-Kontinuum für kurze Zeit seiner Kräfte beraubt. Plötzlich sieht sich "Q" ohne Macht und so verletzlich, wie ihm die Barkeeperin schmerzhaft klar macht. Bald darauf versuchen ihn die Calamarainer (Energieartige Wesen, die in einem großen Schwarm durch All ziehen) ihn in die Finger zu kriegen.

Um die Crew der "Enterprise" nicht zu verletzen, verlässt "Q" die "Enterprise" mit einem Shuttle. Kurz bevor sie ihn bekommen können, taucht ein anderer "Q" auf, der ihm erklärt, dass das Kontinuum bereit ist, ihm wieder seine Kraft zu geben, wenn er damit aufhört, schwächere Spezies zu quälen. "Q" willigt ein und bekommt seine Kräfte zurück.

Einen weiteren "Q" lernen wir an Bord der "Enterprise" kennen, vielleicht sollte ich besser sagen, eine weitere "Q", den dies beweist, dass es bei den "Q"s auch weibliche Wesen gibt.

Amanda Roger lebt seit ihres Lebens an auf der Erde, da sich ihre Eltern von den "Q"s abgewendet haben, um ein Leben als Menschen fortzusetzen. Zwar erlaubt das Kontinuum anderen "Q"s unter niedrigeren Lebewesen zu leben, aber nur unter der Voraussetzung, dass sie nie ihre Kräfte einsetzen. Genau das ist Amandas Problem und aus dem Grund holt "Q" seinen kleinen Schützling am Ende zurück ins Q-Kontinuum, wo sie mehr über die "Q" erfahren soll und vielleicht eines Tages, doch wieder zu den Menschen zurückkehren kann.

Doch auch das im Delta-Quadranten vermisste Schiff, "U.S.S. Voyager" bleibt von den "Q"s nicht verschont, als man ausversehen einen dieser Spezies angehörigen aus einer Art Gefängnis befreit, taucht plötzlich der "Q", den wir alle von der "Enterprise" her kennen, auf. Das Gefährliche an dem befreiten "Q" ist, dass er Selbstmord begehen möchte, doch das kann der andere "Q" nicht zulassen - es kommt zu einer Anhörung an Bord, nachdem der todessüchtige "Q" Captain Janeway um Asyl gebeten hat und diese einwilligte.

Zu diesem Zwecke bringt man Janeway und Tuvok ins Kontinuum, das ihnen als eine öde Wüste mit einer langen Straße, die ins Nirgendwo führt, an einer kleinen Tankstelle vorgestellt wird. Der Asyl bittende "Q" erklärt Janeway, dass hier eine unglaubliche Langeweile herrscht und er des Lebens müde sei.

Außerdem würde sein Tod dem Kontinuum neue Entwicklungsmöglichkeiten geben. Nach der Verhandlung willigt Janeway ein, dass man seinen Wunsch gewährt; widerwillig verwandelt in "Q" in einen Menschen.

Kurz nach seiner Verwandlung nimmt er sich das Leben, doch "Q" verspricht Janeway, dass er vielleicht eines Tages wieder zurückkommen würde, um der Crew bei der Rückkehr zu helfen.

Artikel geschrieben von Michael Woszczyk (mw); aktualisiert am 29.10.2004 [12637 Aufrufe; 0 Kommentare]


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